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Umurknkirtag in Bad Deutsch Altenburg auch heuer gut besucht

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15. August 2017 – Bad Deutsch Altenburg, Bezirk Bruck an der Leitha – In Bad Deutsch-Altenburg fand auch heuer wieder der traditionelle Umurknkirtag bei der Marienkirche am Kirchenberg statt.

Am Dienstag, den 15. August 2017, wurde in Bad Deutsch Altenburg der „Umurknkirtag“ abgehalten. Zahlreiche Besucher aus Nah und Fern wohnten auch dieses Mal wieder dem traditionellen Fest bei, dass wie jedes Jahr zu Mariä Himmelfahrt am Kirchenberg stattfindet. Schon zeitig am Vormittag, bei strahlend blauem Himmel, traf man sich vor der Kirche, um sich mit Freunden und Bekannten auszutauschen.

Um 9 Uhr Vormittag wurde in der Marienkirche das Hochamt abgehalten. Gleich im Anschluss daran ist  der neue Kirchenführer von Bad Deutsch Altenburg präsentiert worden. Das vorgestellte Buch führt in Wort und Bild durch das Gotteshaus und ermöglicht eine christliche Reise von der Vergangenheit bis zur Gegenwart.

Danach begann offiziell der traditionelle Umurknkirtag, bei dem die Gäste beim Frühschoppen von der Stadtkapelle Hainburg/Donau – Wolfsthal musikalisch bestens unterhalten wurden. Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls gesorgt. So wurden an den Ständen neben Getränken auch Würstel, Grillhendl, Gurken, Brezen und Mehlspeisen angeboten.

Ab 12:30 Uhr hatten die Besucher zudem die Möglichkeit, unter Führung der Carnuntiner Kulturvermittlerin Claudia Hoff, an einem Kulturspaziergang teilzunehmen. Dabei konnten kulturelle Stätten der Marktgemeinde zu Fuß erkundet und viel Wissenswertes über die Geschichte des Ortes in Erfahrung gebracht werden.

Weitere  Impressionen vom diesjährigen Umurknkirtag

 

Zu kulturellen Geschichte des Kirtags

Der Name „Umurkn“ ist ein Begriff aus der Mundart mit Wurzeln in Ungarn, und bedeutet Gurke. Viele ältere Teilnehmer des Festes können sich sicher noch an die in Trachten gekleideten ungarischen Wallfahrer erinnern, die alljährlich am Feiertag zu Mariä Himmelfahrt nach Bad Deutsch-Altenburg zur Marienkirche pilgerten. Die Besucher konnten sich damals am Kirtag mit „Umurkn“ und Würstel stärken. Leider bleiben die ungarischen Pilger nunmehr seit mehr als zwei Jahrzehnten dem Kirtag fern. Lediglich die Namensgebung erinnert heute noch an unsere ungarischen Nachbarn, die diesem Kirtag damals eine besondere kulturelle Note verliehen haben.

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