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Zauberhaftes Sri Lanka – mystische Tempel und unberührte Natur

In Sri Lanka kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus!

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Sri Lanka – Lassen Sie sich auf eine Reise in eines der fantastischsten Länder der Welt entführen. Sie werden von der faszinierenden Kultur, der wunderschönen Natur und den friedvollen Menschen dort begeistert sein!

Unsere (geführte) Reiseroute beginnt am Flughafen Colombo. Von dort aus begeben wir uns auf eine Rundreise, die uns die Schönheit und einige der ältesten Städte mit ihren kulturellen Schätzen des Landes offenbaren wird.

Um nach dem langen Flug etwas wach zu werden, brechen wir gleich einmal zum Elefantenwaisenhaus in Pinnawela – etwa 100 km von Colombo entfernt,  bei dem man mit den Dickhäutern auf Tuchfühlung gehen kann – auf. Die Einrichtung, die zum Artenschutz dienen soll, wurde im Jahre 1957 gegründet und beherbergt an die 70 Tiere. Verletzte Elefanten oder Jungtiere, die alleine aufgefunden werden und ansonsten ihrem Schicksal hilflos ausgeliefert wären, werden im Waisenhaus gepflegt und können dort ihr restliches Leben gemeinsam mit ihren Artgenossen verbringen.

Natürlich gibt es – wie wohl überall heutzutage – auch einen kommerziellen Nutzen dahinter. Aber wie für jedes Hilfsprojekt, so muss auch das Geld für die Verpflegung der Elefanten irgendwie aufgetrieben werden. Zudem haben die Tiere ein riesen Areal zur Verfügung. Ein Highlight dieses Besuches ist eindeutig die Wanderung der Herde zum Maha Oya Fluss, wo man die vergnügten Tiere beim täglichen Wasserbad beobachten kann.

 

Nach diesen aufregenden ersten Eindrücken werfen wir einen Blick auf einige der zauberhaftesten Tempelanlagen Sri Lankas:  Die Höhlentempel von Dambulla

Die überwältigenden Höhlentempel von Dambulla – seit 1991 UNESCO Weltkulturerbe – beeindrucken nicht nur mit ihrer faszinierenden Lage der etwa 80 Tempel, sondern auch mit den unbeschreiblich prachtvoll gestalteten Höhlen, in denen über 150 Buddha-Statuen, darunter auch der 14 Meter lange „schlafende Buddha“ zu bestaunen sind.

 

Besondere Vorsicht ist hier vor den Affen geboten, die sich schon mal gerne eine Opferblume als kleinen Zwischendurch-Snack stibitzen, aber eben auch sonst alles, das nicht niet- und nagelfest ist, wie zB.: Wasserflaschen, Kameras oder auch ganze Rucksäcke.

Ceylon-Hutaffe
Ein Ceylon-Hutaffe lässt sich seine stibitzte Opferblüte schmecken

 

Aukana
Eine weitere einzigartige, aus dem Fels herausgemeißelte und mit ihren 14 Meter Höhe zugleich auch die größte Buddha-Statue – den „Aukana Buddha“ – finden wir im gleichnamigen Dorf.

Der Baum der Erleuchtung – ein magischer Ort

In der ältesten Königsstadt (und ersten Hauptstadt) Anuradhapura finden wir den unfassbar – über 2000 Jahre alten – heiligen Baum „Sri Maha Bodhi“, der, so erzählt man sich, ein Ableger dessen Baumes ist, unter dem Buddha einst die Erleuchtung gefunden hat. Die Pappelfeige ist mit vielen bunten Gebetsfahnen, wie im Buddhismus üblich, behangen. Haben sich die Fahnen erst einmal vollständig aufgelöst, so werden die Gebete durch den Wind in den Himmel getragen.

Sri Maha Bodhi
Hier ist ein Teil des heiligen Baumes Sri Maha Bodhi in Anuradhapura zu sehen

 

Gal Vihara Felsentempel

Auf dem Weg nach Kandy, der letzten Königsstadt Sri Lankas, kommen wir noch bei einer weiteren UNESCO Weltkulturerbe-Stadt vorbei: Polonnaruwa mit ihrem sehenswerten Felsentempel „Gal Vihara“, bei dem man 4 aus Fels geschlagene Statuen bewundern kann.

Der Löwenfelsen in Sigiriya

Der Aufstieg auf den Felsen, der zwischen zwei überdimensionalen Löwenpranken beginnt, ist schon etwas abenteuerlich über die – nun ja, Stufen kann man es nicht wirklich nennen, aber machen Sie sich auf den folgenden Bildern selbst einen Eindruck davon.

Ist man jedoch erst mal oben angekommen lohnt sich die Anstrengung und die Aufregung – schon allein der Aussicht wegen, aber auch der wegen der gut erhaltenen Wolkenmädchen – Malereien.

 

Der wichtigste Schatz in Kandy – ein Relikt von Buddha

Kandy – die letzte Königsstadt Sri Lankas – beherbergt einen besonders heiligen und wertvollen Schatz! Im „Sri Dalada Maligawa“ – dem Zahntempel, findet man, wie der Name schon erahnen lässt, einen Zahn von Siddhartha Gautama.

 

Herkunft des Ceylon Tees

Auf der Fahrt nach Nuwara Eliya, der höchst gelegenen Stadt des Landes, erblickt man sattgrüne Teeplantagen soweit das Auge reicht. Der erste Teeanbau in Sri Lanka ist auf den Schotten James Taylor zurückzuführen, der die ersten Teesträucher von seiner Reise nach Indien ins Land brachte und sich dann im Teeanbau, wie wir heute wissen, sehr erfolgreich, versuchte. Daher hat auch der berühmte Ceylon Tee (wie Sri Lanka bis 1972 genannt wurde) seinen Namen erhalten.

Botanischer Garten von Peradeniya

Ein weiterer sehenswerter Tipp: der Botanische Garten von Peradeniya mit seiner unfassbar riesigen Birkenfeige (Ficus benjamina), die durch ihre vielen Luftwurzeln bereits eine stattliche Größe erlangt hat.

Botanischer Garten von Peradeniya
Kaum zu glauben, doch was auf diesem Bild als ein kleines Waldstück zu erkennen ist, ist tatsächlich nur ein einziger Ficus Benjamina

 

Bundala National Park bei Tissamaharema
Zum Abschluss unserer Reise begeben wir uns noch auf eine Safari Tour, der besonderen Art im “Bundala National Park“ inklusive Übernachtung in der „Wildnis“. Im Nationalpark sind unter anderem Krokodile, Elefanten, Leoparden und viele andere heimische Tierarten anzutreffen.

Warane
Bereits auf dem Weg zum Nationalpark erblickten wir einen der schaurig aussehenden Warane

 

Wer nach diesen überwältigenden und faszinierenden Eindrücken noch nicht genug hat von diesem schönen Land, kann beispielsweise noch einen Badeurlaub an einem der vielen traumhaften Stränden anhängen. Sri Lanka ist für mich definitiv eines bezauberndsten und fantastischsten Ländern, die ich bis jetzt bereist habe und steht auf meiner persönlichen Reiseliste in den Top 10!

Zum Abschluss eines meiner Lieblingsbilder, das die wunderschöne Natur in Sri Lanka widerspiegelt:

Sri Lanka
Die wunderschöne, unberührte Natur in Sri Lanka

 

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