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Welttierschutztag – Tiere sind keine Dinge

Ein Gedicht zum Nachdenken - von Helga Amh

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Der Welttierschutztag, der jährlich am 4. Oktober stattfindet, soll auf das Leid der Tiere und auf die vom Aussterben bedrohten Tiere aufmerksam machen. Aus diesem Anlass nutzen Tierschutzvereine diesen Tag, um auf die Rechte der Tiere hinzuweisen. Dieser Tag soll aber auch jenen gewidmet sein, die sich alltäglich weltweit für den Tierschutz einsetzen.

Der deutsche Schriftsteller und Tierfreund Heinrich Zimmermann plädierte bereits im Jahre 1924 für die Einführung eines Welttierschutztages. Aber es sollten noch 7 weitere Jahre vergehen, bis seiner Forderung nachgekommen wurde. Auf dem in Florenz am 8. Mai 1931 abgehaltenen Internationalen Tierschutzkongress wurde der Welttierschutztag endlich beschlossen. Dabei wurde festgelegt, dass dieser alljährlich am 4. Oktober stattfinden solle – zum Gedenken an den Heiligen Franz von Assisi, dem Schutzpatron der Tiere.

Tiere sind keine Dinge …

So manchem Tier geschieht viel Leid
weil mancher Mensch nicht bedenkt
dass was der Herrgott ihm geschenkt
benötigt Liebe, Zeit, Aufmerksamkeit.

Es genügt nicht der Futternapf allein
es braucht ein Feingefühl, Verstehen
damit dem Tier es auch gut mag gehen
niemals sollte weggesperrt es sein.

So mancher Mensch verdient es nicht
so ein edles Geschöpf um sich zu haben
dass, wenn Probleme sich ergaben
für das Tier der Rausschmiss schon in Sicht.

Der Urlaub hat dann scheinbar Priorität
mehr als das Wohlergehn des Tieres dann
das Angebunden sich dann wiederfand
die Reue kommt dann vielleicht zu spät …

Wie soll so ein Tier verstehen denn
wenn ausgesetzt es wird wo einst geliebt
wenn dem Besitzer es nicht mehr beliebt
wie soll er Vertrauen fassen wieder … wenn?

Helga a.m.H.

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