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Ergebnis der Nationalratswahl 2017 im Bezirk Bruck an der Leitha

Das vorläufige Wahlergebnis der NRW 2017 beinhaltet noch nicht die Wahlkarten

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Nationalratswahl 2017 im Bezirk Bruck an der Leitha – Große Gewinne für FPÖ und ÖVP, Verluste für SPÖ und GRÜNE!  Das vorläufige Wahlergebnis ohne Wahlkarten bescherte den Freiheitlichen im Bezirk Bruck/Leitha den ersten Platz vor SPÖ und ÖVP.

Der große Wahlsieger im Bezirk Bruck/Leitha ist die Freiheitliche Partei. Sie kam bei der Nationalratswahl 2017 auf 16.232 Stimmen (30,7%) und legte gegenüber der NRW 2013 um 8,2 Prozent an Stimmen zu. Mit diesem Ergebnis überholte die FPÖ im Bezirk die SPÖ und belegt somit vorläufig den ersten Platz.

Die SPÖ verlor gegenüber der NRW 2013 in Summe 4,5% und kommt somit auf 15.703 Stimmen, das entspricht einem Anteil von 29,7 Prozent. Die Sozialdemokraten liegen zurzeit etwa 1 Prozentpunkt hinter der FPÖ, wobei sich das Ergebnis aufgrund der noch nicht ausgezählten Wahlkarten hier noch zugunsten der SPÖ ändern könnte.

Trotz satten Stimmenzuwachses (6,6%) erreichte die ÖVP im Bezirk Bruck/Leitha nur den dritten Platz. Die neue Volkspartei errang 14.879 der Stimmen, oder 28,1 in Prozentpunkten. Auch hier könnte sich das Ergebnis bis Donnerstag noch ändern, wenn die Wahlkarten ausgezählt und das amtliche Endergebnis vorliegt.

Die neugegründete Liste PILZ, die erstmals bei der Nationalratswahl 2017 antrat, erhielt im Bezirk Bruck/Leitha 2.146 Stimmen. Das entspricht einen Wähleranteil von 4,1 Prozent.

Die NEOS konnten bei dieser Wahl diesmal nicht wirklich punkten. Sie kamen auf 1.903 Stimmen (3,6%), dies bedeutet gegenüber der NRW 2013 ein Minus von 0,4 Prozentpunkten. Mit diesem Ergebnis liegen die NEOS somit noch hinter der Liste PILZ auf Platz 5.

Schwerste Verluste mussten die GRÜNEN im Bezirk Bruck an der Leitha hinnehmen. Sie verloren 8,5 Prozent gegenüber der NRW 2013 und kommen nur mehr auf 1.107 Stimmen (2,1%).

Das Wahlergebnis, welche die Parteien GILT, KPÖ, Weiße und FLÖ erzielten, ähnelt in etwa dem des  Bundesergebnisses und wurden von den Wahlberechtigten in die Bedeutungslosigkeit manövriert.

Weiterführender Link: Bundesministerium für Inneres

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